104. Generalversammlung vom 6. Juni 2016

ZVM blickt hinters Mikrophon

 

Die diesjährige Generalversammlung des Zentralschweizer Vereins Medienschaffender (ZVM) vom 6. Juni 2016 wurde mit einem Besuch der neuen Studios von Radio Pilatus verbunden.

 

Ein klein wenig stolz dürfen sie bei Radio Pilatus schon sein. In den neuen Räumen an der Maihofstrasse 76 in Luzern steht das modernste Radiostudio in der Schweiz. Roman Unternährer, Leiter Moderation, will dies nicht überbewerten. Wenn immer ein Radiosender ein neues Studio baue, dann sei dies das modernste. «Wir dürfen derzeit dieses Prädikat tragen. Aber gewonnen haben wir damit nichts», sagt er. Oder anders gesagt: Der Erfolg ist einem Sender damit längst noch nicht garantiert. Dazu braucht es auch eine Newsredaktion, welche die Online-Kanäle bedient. Da braucht es gut ausgebildete Moderatoren etc…

 

Gleichwohl: Eindrücklich sind die neuen Räumlichkeiten von Radio Pilatus. Und im Anschluss an die Studioführung gab Pascal Hollenstein, Leiter Publizistik der NZZ-Regionalmedien, einen Einblick in einen ganz anderen Bereich der Medienlandschaft: dem Aufbau eines gemeinsamen Mantelteils für die Neue Luzerner Zeitung und des St. Galler Tagblatts. Keine einfache Aufgabe, dessen ist sich auch der ehemalige stv. Chefredaktor der NZZamSonntag bewusst. Er geht die Aufgabe aber mit viel Optimismus an und meint: «Ein Drittel haben wir schon erreicht.» Und weshalb nimmt man nicht gleich den überregionalen Teil der NZZ und ergänzt ihn in St. Gallen und Luzern mit einem Regionalbund? Für Pascal Hollenstein wäre dies der falsche Ansatz. Mit der NZZ spreche man bewusst eine andere Leserschaft an. Aber, so lässt er durchblicken, er kann sich durchaus vorstellen, dass neue Abo-Modelle eingeführt werden. Beispielsweise dass man vielleicht nur den Regionalteil beziehen kann. In der Ostschweiz wird dies derzeit getestet. Und die ersten Ergebnisse sind gar nicht einmal so schlecht.

  

Die eigentliche Generalversammlung ging in gewohnt speditiver Manier über die Bühne. Bestätigt wurden die beiden Rechnungsrevisoren Martin Uebelhart (Beckenried) und Sven Gallinelli (Luzern). Im Vorstand wirken zwei weitere Jahre mit Josef Ritler (Ebikon) und Dominik Buholzer (Luzern). Letzterer macht an der GV erneut klar, dass dies seine letzte Amtsperiode als Präsident ist. «Das sehen wir dann», meinte schelmisch Vizepräsident Josias Clavadetscher (Brunnen).

 

Fotos: Josef Ritler

 


103. Generalversammlung vom 28. Mai 2015

Die Generalversammlung begann mit einem Besuch der Seerose beim Luzerner Inseli. Einen Tag vor dem Auftakt des Gästivals, dem Anlass zum 200-Jahr-Jubliläums des Tourismus in der Zentralschweiz, gab uns Gästival-Mediensprecher und ZVM-Mitglied Stefan Ragaz einen exklusiven Einblick dieser aussergewöhnlichen Veranstaltungsplattform. 

 

An der anschliessenden statutarischen Generalversammlung verabschiedeten wir zum einen Karin Winistörfer, die nach mehren Jahren ihre Vorstandstätigkeit niederlegte, zum anderen konnten wir Luca Wolf willkommen heissen. Der Chefredaktor der Online-Newsplattform Zentral+ ist neues Vorstandsmitglied. 


Fotos: Josef Ritler


102. Generalversammlung vom 27. Juni 2014

Hotel Monopol, Luzern

Seit März dieses Jahres ist Diego Yanez Direktor des MAZ. Wohin will er die Schweizer Journalistenschule führen? Wo sieht er bei der Ausbildung der Journalisten am meisten Handlungsbedarf? Welches Zeugnis stellt er dem Journalismus in der Schweiz aus? Die Antworten dazu wird er uns am 27. Juni 2014 an unserer Generalversammlung geben. 

Mehr Informationen im Jahresbericht.

 

Fotos: Jean-Pierre Ritler


101. Generalversammlung vom 3. Mai 2013

Der "Blick" setzt genauso darauf wie die "Neue Luzerner Zeitung" oder die "NZZamSonntag": Auf das Papier von Perlen Papier. 1873 gegründet zählt das Unternehmen heute zu den bedeutendsten Herstellern von Magazin- und Pressepapieren. Jährlich werden in Perlen mehr als 550'000 Tonnen Papier produziert. Und seit Herbst 2010 steht in der Luzerner Gemeinde auch eine der modernsten Produktionsanlagen der Welt: PM7. Ihre Leistung lässt sich sehen: Das Werk von 14 Tagen Arbeit würde ausreichen, um eine 9,6 Meter breite Papierbahn um die Welt zu spannen! Der Bau der Maschine kostete eine halbe Milliarde Franken und zählte zu den grössten industriellen Investitionen in den letzten Jahren in der Schweiz.

 

Die diesjährige Generalversammlung führte uns am Freitag, 3. Mai 2013 nach Perlen.