Zum 16. Mal zeichnet das «Urner Wochenblatt» besondere Leistungen, besonderen Mut und Humor aus. Die Redaktion hat wieder drei Nominationen vorgenommen. Es sind dies:
Der Humori 2010 wird am Mittwoch, 10. Februar, 21.00 Uhr, im Foyer des Theater(uri) in Altdorf verliehen, umrahmt von einem Unterhaltungsprogramm. Es spielt das «Echo vom Eierschwand» aus Bürglen. «The (G)oldhouse-Singers» werden ihren ersten Auftritt haben. Werner Biermeier wird ein Loblied auf die Nominierten singen oder sprechen. – Alle sind eingeladen. Mehr dazu...
Prominenter Abgang bei der Neuen Luzerner Zeitung. Sportchef Marco von Ah verlässt das Unternehmen im Sommer. Er wird neuer Medienchef des Schweizerischen Fussballverbandes. Wer seine Nachfolge bei der Neuen LZ antreten wird, steht noch nicht fest. Marco von Ah ist seit 1. Januar 1996 Sportchef bei der Neuen LZ.
Sylvia Egli von Matt
MAZ-Direktorin Sylvia Egli von Matt (Bild) wurde vom Publikumsrat der Deutschweizer Sektion der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) zur neuen Stellvertreterin von Ombudsmann Achille Casanova gewählt. Sie ersetzt Roger Blum, der seit anfang dieses Jahres Präsident der Unabhängigen Beschwerdeinstanz UBI ist.
Die Luzernerin Syliva Egli von Matt ist Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ in Luzern.
Rudolf Wyss
Rudolf Wyss (52, Bild) übernimmt ab dem 1. März die Chefredaktion des Zentralschweizer Fernsehens «TeleTell». Wyss ist seit über vier Jahren Moderator des «Regiotalk», einem Sendegefäss auf «TeleTell», das er entwickelt und realisiert hat.
Er tritt die Nachfolge von Ernst Meier an, der sich beruflich neu orientieren will.
Zusammen mit dem Redaktionsteam von «TeleTell» will Wyss insbesondere die Sendung «Aktuell» weiter optimieren und Themen wie Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft der sechs Zentralschweizer
Kantone noch stärker einfliessen lassen, heisst es in einer Medienmitteilung.
Rudolf Wyss ist in Sarnen geboren und lebt heute in Meggen.
Andreas Z'graggen
Andreas Z'graggen heisst der neue Ombudsmann der Neuen Luzerner Zeitung und ihrer Regionalausgaben. Der ehemalige Chefredaktor der Berner Zeitung und Mitbegründer der Bilanz nimmt sein Amt am 1.
Februar dieses Jahres auf. Er tritt die Nachfolge von Peter Schulz an, der diese Funktion seit 1996 inne hatte.
Der Ombudsmann übernimmt eine Vermittlerrolle zwischen der Leserschaft und der Redaktion. Die Neue Luzerner Zeitung war die erste Tageszeitung in der Deutschschweiz, die eine solche Anlaufstelle
schuf.
Ab Herbst dieses Jahres gibt es eine Sonntagsausgabe der Neuen Luzerner Zeitung. Dies entschied der Verwaltungsrat an seiner Sitzung von heute Freitag, 25. Januar 2008.
Die siebte Ausgabe der Neuen Luzerner Zeitung besteht aus sechs thematisch gegliederten Bünden und sie wird allen Abonnenten zugestellt.
Noch unklar ist, ob die Neue Luzerner Zeitung die Sonntagsausgabe in eigener Regie herausgeben wird oder in Kooperation mit einem anderen Verlag. Ebenfalls unklar ist, welche personellen Auswirkungen dies haben wird.
Mit der Sonntagszeitung will das Unternehmen der wachsenden Bedeutung des Sonntags im Leser- und Werbemarkt Rechnung tragen.
Weitere Erneuerungen bis Mitte 2008 abgeschlossen.
Zum 25. Geburtstag hat sich das in Luzern ansässige "Radio Pilatus" eigenen Angaben zufolge das modernste Sendestudio der Schweiz geschenkt und in Betrieb genommen. Mit diesem will es aber nicht nur sich eine Freude machen, sondern vor allem seiner Hörerschaft. Denn dank dem neuen Mischpultsystem könne diese noch besser bedient werden.
Beim Umbau habe man zudem auch auf optimale Arbeitsbedingungen Wert gelegt. Laut Mitteilung blickt man vom neuen Studio aus direkt auf den Löwenplatz mit dem historischen Bourbakipanorama. Bis Mitte 2008 sollen auch die Produktionsstudios 2 und 3 komplett erneuert werden.
"Radio Pilatus" begann in einem Studio im Tribschenquartier in der Stadt Luzern. Heute beschäftigt das Luzerner Radio in den Studioräumlichkeiten im Löwencenter inzwischen 35 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von rund acht Millionen Franken.
Die Journalistenschule MAZ in Luzern will die Journalistenverbände und die Verleger stärker zur Kasse bitten. Die Träger sollen ihre Beiträge erhöhen und auf diese Weise helfen, ein Finanzloch von rund einer halben Million Franken zu vermeiden. Dies berichtet die Neuen Luzerner Zeitung in ihrer Ausgabe vom 15. Dezember 2007.
Der Grund: Verschiedene Kantone wollen das MAZ von der Liste jener Bildungsinstitute streichen, die mit Studiengeldern unterstützt werden. Die Einstellung der Zahlungen prüfen insbesondere die Kantone Zürich und Bern.
Die LZ Medien, die Herausgeberin der Neuen Luzerner Zeitung, will stärker ins Fernsehgeschäft einsteigen. Das Unternehmen hat am 5. Dezember 2007 beim Bundesamt für Kommunikation ein Gesuch für den Betrieb eines neuen Zentralschweizer Fernsehsenders eingereicht. Tele 1 soll der Sender heissen und die Schwergewichte in den Bereichen Information, Kultur sowie in regionalen Reportagen haben. Der Sender plant laut einer Medienmitteilung seine Magazine unter anderem in Zusammenarbeit mit der Universität und der Hochschule Luzern.
Die LZ Medien will mit Tele 1 75 Teilzeitstellen schaffen. Die LZ Medien ist heute bereits Anteile am Zentralschweizer Fernesehen TeleTell (6,5 Prozent), Mehrheitsaktionär ist die AZ Medien Gruppe, die unter anderem die Aargauer Zeitung herausgibt.
Das Bundesamt für Kommunikation wird bis im Sommer 2008 über das Konzessionsgesuch entscheiden.
Gestern Freitag, 9. November 2007 war es soweit: Josef Ritler konnte im Kunstpanorama Luzern den Lifetime-Award der Schweizerischen Berufsfotografen entgegennehmen. Damit wird sein Lebenswerk ausgezeichnet. Ritler war 40 Jahre lang Fotojournalist der Boulevardzeitung "Blick". Die Ansprache während der Vernissage hielt der Leiter der Ringier Journalistenschule Fridolin Luchsinger: "Ich wusste gar nicht, dass es so bescheidene Menschen gibt, bis ich Seppi Ritler kennen lernte". Luchsinger war früher auch Chefredaktor des "Blick" und damit Vorgesetzer von Josef Ritler.
Stargast an der Vernissage: Hazy Osterwald. Bild FL
Hier gibt es ein kurzes Video von der Vernissage.
Der Luzerner Dominic Geisseler (Bild) wird neuer Chefredaktor der "Schweizer Illustrierten". Er tritt sein Amt am 1. Januar 2008 an.
Der 46-jährige Geisseler stammt aus Malters und startete seine Karriere bei den "Luzerner Neusten Nachrichten". Heute lebt er in Zürich. Geisseler hat bereits von 1989 bis 2000 für die "Schweizer Illustrierte" gearbeitet.
Geisseler will die "Schweizer Illustrierte" nicht gross verändern. Er kann sich jedoch noch etwas mehr Nachrichten vorstellen, wie gegenüber der "Neuen Luzerner Zeitung" sagte.