ZVM ehrt Hermann Schlapp

Hermann Schlapp. (Bild: Josef Ritler) Hermann Schlapp. (Bild: Josef Ritler)

Der ehemalige Chefredaktor des "Vaterland" und der "Tagesschau" des Schweizer Fernsehens, Hermann Schlapp, wurde an der Generalversammlung des ZVM zum Ehrenmitglied ernannt. Damit ehren ihn die Zentralschweizer Redaktoren, Reporter, Moderatoren und Fotografen für seine grossen Verdienste um den Journalismus.

 

Hermann Schlapp ist das dritte Ehrenmitglied in der Geschichte des ZVM. Neben Hermann Schlapp erhielten die Ehrenmitgliedschaft Verkehrshausgründer Alfred Waldis aus Luzern und die ehemalige ZVM-Sekretärin Sylvia Müller aus Luzern verliehen.

Die Generalversammlung fand in der Brauerei Eichhof statt. Mehr dazu...

 

 

"Geschichten hat es überall, man muss sie nur suchen. Und über die Leute dazu verfügen"

Francesco Welti Francesco Welti

Ob- und Nidwalden bekommt eine neue Zeitung. Am 23. April erscheint erstmals die ONZ, die "Obwalden Nidwalden Zeitung". Eine neue Zeitung für zwei kleine Kantone - kann das gut gehen? Auf jeden Fall, meint Chefredaktor Francesco Welti. "Geschichten hat es überall, man muss sie nur suchen", sagt er im Interview mit dem ZVM um hinzuzufügen: "Und selbstverständlich muss über die entsprechenden Leute verfügen, die solche Geschichten aufspüren können." Wo er die holen will, erklärt er ebenfalls im Interview...

 

ONZ: Rätselraten um Chefredaktor

Am 23. April 2010 soll die erste Ausgabe der "Obwalden und Nidwalden Zeitung" erscheinen. Bis dahin braucht es aber noch viel Geld und einiges an Personal. Zumindest bei der Suche nach einem Chefredaktor ist der Verwaltungsrat fündig geworden, wie Initiant Urs Gossweiler gegenüber dem ZVM erklärt. Den Namen will er allerdings noch nicht preisgeben. Mehr...

 

Magnum verkauft sein Fotoarchiv

Juni 1944: Die Landung der Alliierten in der Normandie. Juni 1944: Die Landung der Alliierten in der Normandie.

Die legendäre Fotoagentur Magnum, die 1947 von Robert Capa und Henri Cartier-Bresson ins Leben gerufen worden ist, verkauft ihr Fotoarchiv dem Gründer von Dell Computer. Michael Dells Finanzgesellschaft, die MSD Capital, will nun die mehr als 185'000 Zeitdokumente der Öffentlichkeit zugänglich machen. Mehr...

 

 

Verkehrshaus: Opern sind Publikumsrenner

Rob Howell's Bühnenbild von Bizets "Carmen". Rob Howell's Bühnenbild von Bizets "Carmen".

Das Verkehrshaus der Schweiz zeigt in seinem Filmtheater seit Anfang Jahr erstmals Live-Übertragungen aus der Metropolitan Opera in New York. Lässt sich damit ein Kino mit 400 Plätzen füllen? Problemlos, wie sich jetzt zeigt. Der Erfolg überrascht selbst das Verkehrshaus. Mehr...

 

Der Presserat lädt ein

Der Schweizer Presserat öffnet seine Türen und bietet Journalisten die Möglichkeit, den Sitzungen beizuwohnen. Für folgende Kammersitzungen hat es noch freie Plätze:

 

  • Mittwoch, 17. März 2010, Zürich
  • Donnerstag, 6. Mai 2010, Zürich

 

Folgendes gilt es zu beachten:

  • Die Besucher müssen sich vorab schriftlich verpflichten, die Vertraulichkeit zu wahren.
  • Der Besuch beschränkt sich auf die Beratung des ersten traktandierten Falls.
  • Nicht zugelassen sind Personen, die zur Redaktion des von der Beschwerde betroffenen Mediums oder zur beschwerdeführenden Partei gehören.
  • Die Besucher erhalten zur Vorbereitung den beanstandeten Bericht sowie eine kurze Zusammenfassung der Beschwerde.
  • Im Anschluss an die Diskussionen des Presserates können Fragen gestellt werden.

 

Anmelden kann man sich per Mail unter info@presserat.ch

Angaben zum genauen Sitzungsort sowie weitere Informationen gibt es mit der Bestätigung der Anmeldung.

Weitere Informationen gibt es hier

 

 

Radio Central plant weiteren Ausbau

Kein Privatradio in der Zentralschaft weist mehr Hörerinnen und Hörer auf als Radio Central. Der Erfolg im vergangenen Jahr beruht unter anderem auf einer Gebietserweiterung. Doch Central plant einen weiteren Ausbau, wie Programm- und Geschäftsleiter Alfons Spirig im Interview erklärt. Zudem soll das Engagement in Luzern verstärkt werden. Spirig sagt aber auch, welche Pläne der Schwyzer Radiosender zu seinem 20. Geburtstag hat. Mehr dazu...

 

Fantastische Bilder

Bild: Poras Chaudhary/International Travel Photographer of the Year Bild: Poras Chaudhary/International Travel Photographer of the Year

 

Amateur-und Profifotografen aus mehr als 60 Ländern bewerben sich jedes Jahr für den Internationalen Travel Photographer of the Year Award. Hier sind einige der prämierten Beiträge...

 

TeleZüri-Chef Markus Gilli: "Die Zentralschweiz ist für uns sehr interessant"

TeleZüri-Chef Markus Gilli. TeleZüri-Chef Markus Gilli.

Der Zürcher Privatfernseh-Sender TeleZüri wird sein redaktionelles Engagement in der Zentralschweiz ausbauen. Dies erklärt TeleZüri-Chef Markus Gilli im Interview mit dem ZVM: "Die Zentralschweiz ist für uns sehr interessant."

TeleZüri ist seit dem 26. Januar 2010 auch in der Zentralschweiz zu sehen. Als eine Kampfansage an den Luzerner Privatsender Tele 1, der am 1. Februar auf Sendung gehen wird, will Gilli die Ausweitung des Sendegebietes aber nicht verstanden wissen. Mehr dazu...

 

TeleZüri ab Ende Januar in der Zentralschweiz - Tele 1 gibt sich gelassen

Ab 26. Januar gibt es in der Zentralschweiz einen Privatfernsehsender mehr zu sehen: TeleZüri, Branchen-Primus unter den Privaten, weitet sein Sendegebiet aus und wird ab Ende Januar auch in der Zentralschweiz empfangbar sein. Die Aufschaltung erfolgt laut dem "Kleinreport", dem Mediendienst der Schweizer Kommunikationsbranche, in insgesamt 107'500 Haushaltungen.

TeleZüri wurde im 1. Halbjahr 2009 täglich von total 419'400 Personen gesehen. Dies sind 33'100 Personen oder 12,5 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

 

Beim Zentralschweizer Privatfernsehen TeleTell, das ab Februar zu Tele 1, gibt man sich gelassen. "Konkurrenz belebt den Markt", sagt Chefredaktor Oliver Kuhn in einer ersten Stellungnahme gegenüber dem ZVM. Mehr dazu...

 

Radio Central überholt Radio Pilatus

Die Zentralschweizer Radioszene hat eine neue Nummer eins: Das Schwyzer Privatradio Central hat mit 196'100 Hörern täglich die Nase vorn. Noch vor einem Jahr führte die Liste Radio Pilatus an, das im zweiten Semester 2009 auf täglich 170'300 Hörer kam. Dies geht den neusten  Reichweitezahlen hervor, die von Publica Data AG erhoben werden.

Radio Sunshine wird von 125''700 Personen eingeschaltet, Radio 3fach von 22'700.

 

 

Der ZVM im Leutschenbach

Zentralschweiz? Nein - für einmal zog es uns in die Ferne. Am 17. Januar 2010 besuchten wir die Studios des Schweizer Fernsehens im Leutschenbach. Insgesamt 19 Personen waren wir, die uns die Studios zeigen liessen. Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch die Sendung "Sportpanorama" besuchten. Mehr...

 

 

Vergünstigungen für Mitglieder

Am 17. September 1984 war es soweit: In der Villa Krämerstein in Kastanienbaum nahm das MAZ, das Schweizer Medienausbilungszentrum, seinen Betrieb auf. In den vergangenen 25 Jahren ist aus dem MAZ die Schweizer Journalistenschule mit internationaler Anbindung geworden. Mehr als 300 Dozierende unterrichten an über 800 Kurstagen im Jahr. Der Umsatz beläuft sich auf 4 Millionen Franken jährlich. 70 Prozent des Budgets wird über die Beiträge der Studierenden beziehungsweise derer Arbeitgeber finanziert. Ein Fünftel der Mittel trägt die öffentliche Hand bei. Mehr...

 

Der ZVM bietet seinen Mitgliedern einiges mehr....

 

Hier die aktuellste Liste der Vergünstigungen anklicken:

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Mister Verkehrshaus wird 90!

Alfred Waldis in "seinem Verkehrshaus". Alfred Waldis in "seinem Verkehrshaus".

Das Verkehrshaus der Schweiz zog bereits von Beginn an die Besucher in Scharen an. Dies war vor 50 Jahren bei der Eröffnung des Hauses für ein Museum ungewöhnlich. Hinter der Erfolgsgeschichte steckt Alfred Waldis. Er feiert am 7. September 2009 seinen 90. Geburtstag.

 

Statt dass wir für unser Ehrenmitglied in die Tasten griffen, liessen wir Prominente schreiben. Ehemalige Weggefährdeten, Freunde und Politiker liessen uns ihre Grussbotschaften zukommen. Mehr...

 

Alpenfestung: Marktanteil von 47 Prozent

Die Bilanz des Schweizer Fernsehens fällt positiv aus: Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 47 Prozent war die Sommerserie "Alpenfestung - Leben im Réduit" ein Erfolg. Dies erklärt SF-Pressesprecher David Affentranger im Interview mit dem ZVM. Zudem sei es gelungen, vor allem auch jüngere Zuschauer für das Thema zu begeistern.

 

Trotz des Erfolges: 2010 wird es kein "Living-History-Projekt" geben. Die Hintergründe gibt es hier.

 

Aufregung um Fernseh-Soap

Ein kleines bisschen Geschichte: Soldaten der TV-Soap bei einer Militärübung. (Bild SF) Ein kleines bisschen Geschichte: Soldaten der TV-Soap bei einer Militärübung. (Bild SF)

Jeweils im Sommer versucht das Schweizer Fernsehen, Geschichte zum Leben zu erwecken. "Living History" nennet sich das Format. Nach den Pfahlbauern in Pfyn und den Bauern im Emmental beinhaltete die Geschichtslektion in diesem Jahr ordentlich Zündstoff: Das Schweizer Fernsehen schickte für die Sendung "Alpenfestung - Leben im Réduit" 25 Männer in die Festung Fürigen in Stansstad und sorgte drei Wochen lang für hitzige Debatten.

 

Wir bringen einen Ausschnitt aus der Debatte und zeigen einige Impressionen aus der Alpenfestung. Mehr dazu....

 

"Blick am Abend" jetzt auch in der Zentralschweiz

Neue Gratiszeitung für die Zentralschweiz: Der "Blick am Abend" erscheint nun auch im Raum Luzern und Zug. Insgesamt 200 Zeitungsboxen wurden dazu in den vergangenen Tagen installiert.

 

Ein zweiköpfiges Redaktionsteam wird die Regionalseiten betreuen. Mehr dazu sowie zur Zentralschweiz-Strategie von Ringier gibt es hier.

 

Wann nennt man einen Mörder beim Namen?

Der Fall Lucie, die Ermordung eines 16-jährigen Au-pair-Mädchens, sorgte im vergangenen März tagelang für Schlagzeilen. Als der Täter gefasst war, wurde schnell sein Namen und ein Bild von ihm publiziert. Zu Recht? Nein, findet der Presserat und liefert eine eigenwillige Erklärung dazu. Die Steilvorlage durch die Behörden - die Kantonspolizei Aargau veröffentlichte den vollen Namen und das Foto des mutmasslichen Mörders - habe die Medien nicht dazu berechtigt, den Verdächtigen an den Pranger zu stellen.

Jahrhef 2009 des Presserates
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Die Stellungnahmen des Presserates
PublikationNamenuBildeinesTatverdaechtig
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Verkehrshaus: Ein Autotheater zum Jubiläum

Mit dem Verkehrshaus der Schweiz verbindet unsere Sektion eine besondere Beziehung. Zum einen führten wir bereits mehrmals unsere Generalversammlung im beliebtesten Schweizer Museum durch. Zum anderen ist Alfred Waldis, der erste Direktor des Verkehrhauses, unser Ehrenmitglied.

Das Verkehrshaus feiert in diesem Jahr sein 50-Jahr-Jubliläum. Für uns Grund genug, der jüngsten Attraktion, der neuen Strassenverkehrshalle, eine Bildergalerie zu widmen.

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Jals: Lob von Hans-Rudolf Merz

Der Küssnachter Jals hat in der Neuen Luzerner Zeitung unzählige Karikaturen über Bundesräte veröffentlicht - auch über Bundespräsident und Finanzminister Hans-Rudolf Merz. Am Salon du Dessin de press in Morges kam es nun zum Aufeinandertreffen der beiden. Merz' Kommentar zu Jals Karikaturisten: "Treffend und fair."

 

Neue LZ streicht 20 Stellen

Jetzt hat es auch die Neue Luzerner Zeitung erwischt. Nachdem bereits in Zürich und Basel Dutzende Stellen gestrichen wurden, muss nun auch die grösste Tageszeitung auf dem Platz Luzern den Rotstift ansetzen und baut bis Ende Jahr 20 Stellen ab. Verlag und Redaktion müssen gleichermassen Federn lassen: Auf beiden Seiten fallen je 10 Stellen weg.

 

Der Abbau soll über Pensionierungen, Frühpensionierungen, Pensenreduktionen sowie Kündigungen erfolgen. Der Spielraum ist allerdings eng, wie selbst die Unternehmensleitung an einer kurzfristig einberufenen Mitarbeiterinformation eingestehen musste. Es wird deshalb mit bis zu 18 Kündigungen gerechnet. Die Betroffenen sollen innheralb einer Woche informiert werden.

 

Zudem wird auch bei der Zeitungsstruktur gerüttelt. Das heisst: Die Neue Luzerner Zeitung wird künftig nur noch als Vier-Bund-Zeitung erscheinen. Überprüft wird im Weiteren die Zukunft des Ausgehmagazins APERO, des Fernsehmagzins ZAP sowie des Jugendmagazins MONTAG.

 

Mit dieser drastischen Massnahme reagiert das Unternehmen nicht nur auf die Wirtschafts-, sondern auch auf die Strukturkrise in der Medienbranche.


Impressum zeigt sich sehr besorgt über den Stellenabbau und lädt die Geschäftsleitung auf, Verhandlungen über einen Sozialplan aufzunehmen.

 

 

 

Die offizielle Medienmitteilung
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Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen - das sind Deine Rechte
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Rechtlicher Status der Freien
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Karin Winistörfer neues Vorstandsmitglied

Karin Winistörfer. Karin Winistörfer.

Die Mitglieder des ZVM wählten an der Generalversammlung vom 1. April im Verkehrhaus der Schweiz einstimmig Karin Winistörfer als neues Vorstandsmitglied. Karin Winistörfer arbeitet seit 8 Jahren bei der Neuen Luzerner Zeitung. Derzeit ist sie im Ressort Kanton Luzern tätig. Karin Winistörfer hat Geschichte und Soziologie studiert.

Bestätigt wurden im Weiteren Vizepräsident Josias Clavadetscher, Bote der Urschweiz, sowie Urs Schlatter, Radio Pilatus.

 

ZVM-Präsident Dominik Buholzer, Neue Luzerner Zeitung, konnte neben Salva Leutenegger vom Impressum Dr. Alfred Waldis als besonderen Gast begrüssen. Alfred Waldis ist Mitbegründer und erster Direktor des Verkehrshaus der Schweiz. Er ist zudem Ehrenmitglied des ZVM und seit 2005 Ehrenbürger der Stadt Luzern.

 

Vor der Generalversammlung gewährte Verkehrshausdirektor Daniel Suter den ZVM-Mitglieder einen exlusiven Einblick in das beliebteste Mesum der Schweiz. So konnte die Teilnehmern unter anderem einen Blick in die neue Verkehrshalle werfen, die Ende Juni dieses Jahres eröffnet wird.

 

 

Medienseminar mit den Bahnbetreibern

Der ZVM geht neue Wege: Erstmals führten wir am 26. März in Luzern zusammen mit den Transport-Unternehmungen Zentralschweiz ein Medienseminar durch. Ziel des Anlasses war es, die Spielregeln des Journalismus besser kennen zu lernen und ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Josef Ritler (Tele Tell), Karin Winistörfer (Neue Luzerner Zeitung), Urs Schlatter (Radio Pilatus) und Dominik Buholzer (Neue Luzerner Zeitung) erklärten, auf was es bei der Medienarbeit ankommt, wie Interviews vorbereitet und geführt und Medienmitteilungen professionell verfasst werden. Zudem erhielten die Kursteilnehmer praktische Tipps im Umgang mit den Medien in Krisensituationen sowie bei der Organisation von Pressekonferenzen.

Abgeschlossen wurde der Tag mit einem Besuch bei Radio Pilatus, dem modernsten Studio von Europa.

Das Echo war sehr positiv. "Ich habe diesen Tag sehr geschätzt und  hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird", sagte ein Teilnehmer stellvertretend für viele andere.

 

Bericht von Seilbahnen Schweiz
IM_2_09_d_s21.pdf
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Neue LZ: Weiterer Aderlass

Und verlässt ein Ressortleiter die Neue Luzerner Zeitung. Nach dem Sportchef, dem Politchef und der Wirtschaftschefin nimmt nun auch der Leiter der Regionalen den Hut: Stefan Inderbitzin hat die Kündigung eingereicht. Inderbitzin, der unter anderem auch Mitglied der Redaktionsleitung ist, verlässt die Zeitung mit Sitz im Maihof in Luzern nach 17 Jahren auf Ende März 2009. Er wolle etwas Neues anpacken, heisst es. Was dies sein wird, steht allerdings noch nicht fest.

 

Inderbitzin war neben seiner heutigen Tätigkeit als Leiter der Regionalen unter anderem mit beteiligt am Aufbau der Internetplattform Zisch der Neuen Luzerner Zeitung.

 

Neuer Chef für Luzerner Kulturmagazin

Michael Gasser wird neuer Chefredaktor des Luzerner Kulturmagazins. Der 44-jährige Basler löst Matthias Burki ab. Gasser wird seinen neuen Job am 1. Dezember 2008 antreten.

Gasser leitete bisher das Strassenmagazin Surprise. Zudem ist er als freier Musikjournalist tätig, unter anderem auch für die Basler Zeitung.

 

"Schweizer Illustrierte": Chefredaktor muss gehen

Er war nicht einmal ein Jahr im Amt, jetzt nahm er bereits wieder den Hut: Dominic Geisseler, Chefredaktor der "Schweizer Illustrierten", verlässt das Medienhaus Ringier per sofort. Grund für den Abgang des gebürtigen Luzerners sind laut Ringier "unterschiedliche Auffassungen zur zukünftigen publizistischen Ausrichtungen" des Heftes.

Geisseler war im vergagenen Jahr zum neuen Chefredaktor gewählt worden; seine Stelle trat er am 1. Januar 2008 an. Ihm gelang es nicht, den Sinkflug des Blattes zu bremsen. Im Gegenteil: Laut dem KleinReport sind die Verkäufe an den Kiosken unter 30'000 Exemplare gesunken.

"Teamsitzung" mit Benedikt Weibel

Benedikt Weibel spricht zu den Mitglieder des ZVM Benedikt Weibel spricht zu den Mitglieder des ZVM

Es kommt alles gut und die Euro 08 wird ein grosses Fest! Dies versicherte Benedikt Weibel den Mitgliedern des ZVM in seinem Referat anlässlich der Generalversammlung vom 19. März 2008 im Hotel Monopol in Luzern. Der Delegierte des Bundesrates für die Euro 08 machte dabei einige erstaunliche Aussagen. Hier ein paar Zitate:

 

  • Sicherheit: „Wir haben gute Partien zugelost bekommen. Die Österreicher hätten hundert Mal lieber Schweiz-Türkei als Deutschland-Polen in Klagenfurt.“
  • Interesse: „Das Interesse an der Euro 08 ist gewaltig. Bis zu 8000 Medienschaffende werden anwesend sein, 8 Milliarden Menschen werden vor dem Fernseher die Spiele verfolgen. Wie gross das Interesse ist, zeigte sich bereits bei der Auslosung vergangenen Dezember in Luzern. 19 Sekunden nachdem die Spiele der Holländer feststanden, ging auf den Campingplätzen in Bern die erste Anfrage ein.“
  • Wer wird Europameister? „Spanien. Weshalb? Weil sonst niemand auf dieses Team tippt.“
  • Wie schneidet die Schweiz ab? „Die Schweiz übersteht die Vorrunde, danach ist alles möglich. Sicher aber wird YB Schweizer Meister.“
  • Nutzen: „Wenn wir es gut machen, können wir als Schweiz punkten. Dazu müssen wir es aber mindestens so gut machen wie Deutschland vor zwei Jahren als Organisator der Weltmeisterschaften.“
  • Probleme: „Wir sind gut auf Kurs. Doch mit der Euro stossen wir an die Grenzen des Föderalismus.“
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    Nach der Euro: „Drei Wochen nach der Euro sind Ferien angesagt. Ich fahre dann zusammen mit meiner Frau mit dem Velo nach Wien.“


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